28. Februar 2023

HIN UND WEG – Der neue Podcast von Bestattungen Birner

Immer wieder stellen wir uns bei Bestattungen Birner die Frage, wie wir das Bestattungswesen näher an den Menschen bringen, mit Vorurteilen aufräumen und für unser Berufsfeld begeistern können.

Besonders am Herzen liegt uns dabei die Aufklärung bestimmter Mythen rund um das Bestattungswesen und die Gewährung eines echten Einblicks in unsere Welt.
Deshalb haben wir uns nun dazu entschlossen, ein eigenes Format dafür zu schaffen.
So gibt ts nun: HIN UND WEG - der neue Gesprächs- und Interview-Podcast von unserem Bestattungsinstitut und Begleitunternehmen.

Regelmäßig sprech wir darin über die verschiedensten Themen rund um Vorsorge, Trauerfälle, Gedenken und den Möglichkeiten der Schaffung einmaliger Erinnerungen.
Wir sprechen so z.B. über das Berufsfeld des Bestatters, über besondere Formen der Beisetzung und über so viele spannende Einblicke in den Alltag der Begleiter von Birner. Wir freuen uns auf zahlreiche spannede Gespräche in unserem Podcast und wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuhören!

Birner begleitet - Jetzt auch im Alltag über Podcast!

Zu finden auf allen gängigen Podcast Plattformen.

2. März 2022

Bestattungen Birner eröffnet in Schwandorf

Zum 08. März 2022 eröffnet Bestattungen Birner im Dienstleistungszentrum am Ahornhof 1 in Schwandorf. Inhaber Karl Wilhelm legt großen Wert auf Individualität, Vorsorge und würdevoller
Trauerbegleitung.

Das Bestattungsunternehmen Birner gibt es bereits seit 1953 und hat seine Wurzeln in Neunburg vorm Wald, wo sich die Familie Wilhelm mit ihrem Team auf vier Schwerpunkte fokussiert: Vorsorge, Trauerbegleitung, Gedenken und Erinnerungen schaffen. Mit diesem Angebot kommt das Unternehmen nun nach Schwandorf.

„In schweren Momenten fehlen uns oft die richtigen Worte. Menschen in diesen Momenten würdevoll, ehrlich und seriös zu begleiten ist unser Selbstverständnis. Dafür schätzen uns unsere Kunden, die auch mehr und mehr aus Schwandorf auf uns zukamen,“ erläutert Karl Maximilian Wilhelm seinen Impuls nach Schwandorf zu kommen. „Wir wollen kurz Wege anbieten und auch für die Menschen in und um Schwandorf greifbarer sein.“

In den neugestalteten Räumen erwarten einen nicht nur ein freundlicher Empfangsbereich, sondern auch verschiedene Beratungs- und Präsentationsbereiche. Alles ist darauf ausgerichtet, sich in einem ruhigen und vertrauensvollen Umfeld um die wichtigen Themen während eines Trauerfalls kümmern zu können.

Im Mittelpunkt steht dabei die kompetente Beratung: „Wir merken eine starke Nachfrage in der Vorsorge. Menschen möchten ihren letzten Wunsch selbstbestimmt einbringen und haben oft klare Vorstellungen von der eigenen Beisetzung. Was im ersten Moment komisch klingen mag, ist so vernünftig wie
der Beginn einer würdevollen Beerdigung. Dazu ist vielen Menschen nicht bewusst, welche vielfältigen Beisetzungsarten es gibt. Wir möchten aufklären und Möglichkeiten bieten,“ so Marianne Eiber, Bestatterin im Team Birner.

Das Team von Bestattungen Birner in Schwandorf ist rund um die Uhr für den
Notfall unter 09431 / 8834998 erreichbar.

2. März 2022

Trauerknigge: Wie kondoliere ich richtig?

Jetzt bloß nichts falsch machen: Wenn es darum geht, Trauernden angemessen zu kondolieren, ist Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Unser Trauerknigge soll Ihnen Mut machen und Ihnen helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht! Es ist eine gute Sitte, Trauernden seine persönliche Anteilnahme auszudrücken. Für die Form des Kondolierens ist das Verhältnis zu den trauernden Angehörigen entscheidend: Entfernte Bekannte wählen meist die Schriftform, enge Freunde suchen eher den persönlichen Kontakt. Beileid auszusprechen ist keine leichte Aufgabe, aber mit den folgenden Hinweisen finden Sie sicher die passenden Worte:

Ehrliche Worte und Gesten spenden Trost

Beim mündlichen Kondolieren verlassen Sie sich am besten auf Ihre innere Stimme. Wenn Sie so gar nicht wissen, was Sie sagen sollen, können Sie das auch ganz direkt formulieren: „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“ Außerdem gilt: Blicke und vorsichtige Berührungen können auch trösten! Achten Sie aber darauf, welche körpersprachlichen Signale Ihnen Ihr Gegenüber gibt.

Brief oder Karte? Die Form macht den Unterschied

Wenn Sie in Schriftform kondolieren, schreiben Sie am besten von Hand auf schlichtem weißen Papier oder einer selbstgestalteten Trauerkarte. Ein Brief bietet aber mehr Platz und wird häufig eher aufbewahrt als eine Karte. Natürlich gibt es auch schöne Trauerkarten aus dem Handel, die Sie geschmackvoll beschriften können.

Die passenden Zeilen sind das A und O

Formulieren Sie zwei, drei persönliche Sätze, wobei Sie neben der Anteilnahme auch auf die Situation der Hinterbliebenen oder die Umstände des Todes eingehen können. Wichtig ist, dass Sie nichts relativieren, z. B. durch nur scheinbar tröstende Floskeln wie „Das wird schon wieder“ oder „Du hast ja noch andere Kinder“. Beweisen Sie Ihr Einfühlungsvermögen durch sehr bewusst gewählte Worte, die nicht verletzend wirken können. Erzählen Sie vielleicht, welche Erinnerung Sie an den Verstorbenen haben und was Ihnen am meisten fehlen wird. Gedichte, Zitate oder Trauersprüche sollten Sie nur verwenden, wenn Sie wirklich passen – das gilt insbesondere für religiöse Inhalte.

Autorin:
Stephanie Tamm
Bild:
©photoguns - stock.adobe.com

2. März 2022

Blumen sprechen lassen, wenn Worte fehlen

Blumen helfen, Gefühle auszudrücken und schenken Trost in dunklen Zeiten. Doch worauf sollten Angehörige und Trauergäste bei ihrer Auswahl achten? Wie können Bestatter oder Florist dabei beraten? Und welche Trauerfloristik-Arten gibt es überhaupt?

Die Trauerfeierlichkeiten lassen sich durch Dekoration, Musik und insbesondere durch den Blumenschmuck sehr persönlich gestalten. Zudem schaffen Blumen eine freundliche, feierliche Atmosphäre und wirken mit ihren frischen Farben und ihrer Lebendigkeit tröstlich im Angesicht der Trauer. Werden der Blumenschmuck von den Angehörigen und die Blumengrüße von den Trauergästen liebevoll ausgewählt, sind sie ein unverkennbares Zeichen der Wertschätzung und erinnern auf wunderbare Weise an den Verstorbenen.

Die Trauerfloristik kann bei vielen Blumenfachgeschäften und Gärtnereien in Auftrag gegeben werden. Oft sind die Floristen nahe eines Friedhofs auch auf diese Form des Blumenschmucks spezialisiert.

Für welchen Floristen Sie sich letztendlich entscheiden, liegt ganz bei Ihnen. In der Regel wählen Angehörige jedoch den Blumenschmuck mit dem Bestatter aus, der eng mit einem Floristen seines Vertrauens zusammenarbeitet. Zudem kümmert sich der Bestatter um alle Absprachen sowie die Beauftragung und arrangiert den Blumenschmuck als stimmiges Gesamtbild mit der weiteren Raumdekoration.

Arten der Trauerfloristik

Zur Trauerfloristik zählen der Blumenschmuck für Sarg oder Urne und gegebenenfalls weitere Blumen für die Dekoration. Hinzu kommen Trauerkränze, Trauergestecke oder Trauersträuße, mit denen die Trauergäste ihre Wertschätzung und Anteilnahme zeigen.

Meist werden die Blumenarrangements vor der Trauerfeier in der Trauerhalle oder Kapelle aufgestellt. Der Bestatter sorgt anschließend dafür, dass sie zum Grab getragen werden.

Manchmal wünschen sich die Hinterbliebenen keine Blumen, sondern bitten in der Todesanzeige um eine Spende für einen guten Zweck, der dem Verstorbenen besonders am Herzen lag. Diesen Wunsch sollten Sie respektieren. Wenn Sie dennoch nicht mit leeren Händen bei der Beerdigung erscheinen möchten, können Sie auch eine einzelne Blume mitbringen und am Sarg oder Grab ablegen.

Die Persönlichkeit des Verstorbenen noch einmal aufblühen lassen

Hyazinthe, Lavendel, Lotus, Zypresse – die Vielfalt an Trauerblumen ist groß. Um den letzten Blumengruß persönlich zu gestalten, sollten Sie als Angehöriger Ihrem Bestatter oder direkt Ihrem Floristen von dem Verstorbenen erzählen. Was war er für ein Mensch? Hatte er bestimmte Lieblingsfarben, Lieblingsblumen oder ein besonderes Hobby? Und wie würden Sie ihn beschreiben? Fröhlich, naturverbunden, stilvoll, ruhig?

Auch als Trauergast sollten Sie Ihrem Floristen neben Ihren eigenen Vorstellungen einige Hintergründe mitteilen, beispielsweise in welcher Beziehung Sie zu dem Verstorbenen standen, oder was Sie ausdrücken möchten wie etwa tiefen Verlust oder Freundschaft. Üppige rote Rosen signalisieren beispielsweise eine sehr enge Beziehung, während weiße Lilien neutraler wirken. Nehmen Sie sich einfach einen Moment Zeit und finden Sie mit Ihrem Floristen die richtige Botschaft. Wenn Sie sich unsicher sind, rufen Sie am besten den Bestatter der Trauerfamilie an. Er informiert Sie, welcher Florist die Blumen arrangiert und Ihnen passend dazu ein Gesteck anfertigen kann.

Trauerfloristik ist echte Handwerkskunst

Der Florist kann sich durch Ihre Worte ein Bild von dem Verstorbenen machen, wählt Farben und Blumen mit weit geöffneten Blüten sorgfältig aus, kombiniert sie harmonisch und erschafft daraus ein einzigartiges Arrangement, das einen ebenso einzigartigen Menschen ehrt. Ein wunderschöner, persönlicher Blumengruß nur für ihn gemacht. Vielleicht ganz schlicht, vielleicht aber auch so bunt wie sein Leben war.

Trauerschleifen und Schleifentexte

Als Kondolenzgebinde und letzter Gruß an den Verstorbenen werden Kränze und Gestecke mit einer farblich passenden Trauerschleife aus hochwertigen, glänzenden Stoffen wie Moiré, Satin oder Seide überreicht. Die Schleife wird mit den Namen der Schenkenden und mit persönlichen Worten oder Sprüchen bedruckt.

Kosten für einen Trauerkranz

Die Kosten für den Trauerkranz variieren nach Region und den ausgewählten Blumen. Ein einfacher, kleiner Kranz mit wenigen Blüten kostet ab ca. 50 Euro. Aufwendige, große Kränze mit edlen Blüten liegen bei ca. 200 Euro und mehr. Ein hochwertiges Stück Handwerkskunst, das den Verstorbenen auf besondere Weise würdigt. Aber auch die etwas günstigeren Trauergestecke sind ein schöner Weg, Anteilnahme zu zeigen und einen letzten Gruß zu senden.

Autorin: Ramona Peglow
Bild: Rapid Data

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BESTATTUNGEN BIRNER – Familie Wilhelm

Neunburg vorm Wald Heinz-Flessner-Str. 15, 92431 Neunburg v. Wald
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